DVD-Kritik: Marx Brothers – Room Service & At the Circus

1937 waren die Marx Brothers auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen und hatten sogar einen Flop und einen Studiowechsel überstanden. Mit dem Tod von Produzent Irving Thalberg begann sich das Blatt aber zu wenden, da die Führungsebene von MGM nichts mit den Marx Brothers anzufangen wußte. Kurzerhand wurden sie zu RKO ausgeliehen, wo mit Room Service einer ihrer langweiligsten und untypischsten Filme entstand. Ihre Rückkehr zu MGM wurde mit dem Spektakel At the Circus gefeiert, daß zwar genauso wie ihre beiden vorherigen MGM-Filme wieder mit irritierenden Gesangseinlagen durchsetzt war, aber dafür auch mehr zum anarchischen Marx-Witz der frühen Jahre zurückkehrte. Für die DVD-Veröffentlichung hatte sich Warner 2004 mit diesen Filmen verständlicherweise nicht mehr ganz soviel Mühe gegeben – auf richtige Extras wurde verzichtet und es wurden ältere Bildmaster recycelt, aber die beiden auf einer doppelseitigen DVD untergebrachten Filme lohnen sich im Rahmen des Boxsets natürlich trotzdem.

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DVD-Kritik: Marx Brothers – A Day at the Races

1935 waren die Marx Brothers nach einem Studiowechsel mit A Night at the Opera erfolgreich auf die Kinoleinwände zurückgekehrt. Nach einer wohlverdienten Pause ging es 1937 mit A Day at the Races weiter, ihrem zweiten Film, der auf dem neuen Konzept von Produzent Irving Thalberg basierte, den berühmt-berüchtigten Marx-Humor mit geradlinigen Plots und ernsthaften Gaststars zu kreuzen. Während auch im zweiten MGM-Film der Marx Brothers die singenden Nebencharaktere etwas von der Haupthandlung ablenken, steht doch der marxsche Humor immer noch deutlich im Vordergrund. Warners DVD-Veröffentlichung von 2004 kann genauso wie der Vorgänger mit einem restaurierten Transfer, einem interessanten Kommentar und einer kleinen Dokumentation aufwarten.

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DVD-Kritik: Marx Brothers – A Night at the Opera

Ab heute geht im DVDLog die zu Ostern angefangene Marx-Brothers-Reihe im zweitätigen Rhythmus weiter. Den Anfang macht heute A Night at the Opera, das Comeback der Marx Brothers von 1935 nach zwei Jahren Pause und dem Wechsel von Paramount nach Metro-Goldwyn-Mayer. Zwar wurde die geballte humoristische Kraft der nun auf Groucho, Chico und Harpo reduzierten Brüder durch die vom Studio auferlegten singenden Co-Stars etwas gedämpft, aber auch die störenden Gesangsnummern können dem genialen Witz der Marx Brothers nicht viel anhaben. 2004 erschien A Night at the Opera erstmals als DVD im Rahmen von Warners Marx Brothers Collection, wobei sich das Studio mit diesem Film besondere Mühe gegeben und eine ausgewachsene Special-Edition mit restauriertem Transfer, Kommentarspur und Dokumentation produziert hatte.

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DVD-News: African Queen Ultimate Edition

Eigentlich macht DVDLog diese Woche einfach eine Pause, aber ich wollte die tollen Nachrichten bezüglich der englischen DVD/Blu-Ray-Veröffentlichung von African Queen noch einmal erwähnen. Wie ich in dem letzten Newsartikel schon ergänzt hatte, wird die DVD am 14. Juni und die Blu-Ray am 6. September in England erscheinen und außer der Dokumentation von der amerikanischen Paramount-Veröffentlichung auch exklusiv den Kommentar von Jack Cardiff enthalten, der auf den früheren britischen DVDs dabei war. [Update: DVDActive hat die Extras inzwischen bestätigt!]
[Update vom 19.06.: Die DVD ist inzwischen erschienen, aber leider wurde das 1.37:1-Bild in 16:9 codiert. Mehr dazu in der Kurzkritik.]

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DVD-Kritik: I, Robot

Als einer der berühmtesten Science-Fiction-Autoren sollte Isaac Asimov eigentlich auch zu denen gehören, die am meisten verfilmt wurden, aber seine Romane und Geschichten haben sich oft als zu komplex und vielschichtig erwiesen, um vernünftig umgesetzt werden zu können. 2004 wurde aber dennoch ein Versuch unternommen, auf Basis der Kurzgeschichtensammlung
I, Robot einen Kinofilm zu drehen – das hätte schnell zum unintelligenten Action-Kracher werden können, aber allen Bedenken zu trotz wurde Alex Proyas’ I, Robot eine faszinierende Interpretation von Asimovs Roboter-Geschichtenzyklus.

Rezensiert hatte ich die deutsche Special-Edition-DVD bereits vor einigen Jahren, als es DVDLog noch gar nicht gab – für das heutige Update habe ich die auch heute immer noch aktuelle Review noch einmal gründlich überarbeitet.

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DVD-Kritik: Get Smart – The Complete Series

Geheimagenten und Spione waren im Kino und Fernsehen der sechziger Jahre nichts selten, aber sie hatten alle eins gemeinsam – sie nahmen sich weitgehend ernst. Nur einer nahm seine Kollegen am laufenden Band auf die Schippe: Agent 86, Maxwell Smart, der Star von Mel Brooks’ und Buck Henrys Agenten-Parodieserie Get Smart, die zwischen 1965 und 1970 die TV-Bildschirme unsicher machte und zu einem legendären Klassiker wurde.

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal die US-DVD der ersten Staffel von Get Smart rezensiert – jetzt ist das britische Gesamt-Boxset dran, das zwar mit normgewandelten Transfern daherkommt, aber trotzdem nicht so schlecht aussieht und vor allen Dingen die zahllosen Extras der amerikanischen Box mitbringt, die bei den Einzel-DVDs gefehlt haben. Die heutige DVD-Kritik basiert zwar auf der alten Review der ersten Staffel, wurde aber stark erweitert und ist auch in einer englischen Version zu lesen.

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DVD-News: Das Ende der DVD ?!?

Nein, die DVD ist natürlich noch lange nicht am Ende, aber manche Firmen schrecken vor nichts zurück, um ihre Produkte unter die Leute zu bringen: da lag doch vorige Tage eine DVD-Hülle mit der Aufschrift “Ihre letzte DVD…” im Briefkasten – der Absender war die Deutsche Telekom, die ihr DSL-Paket Entertain Comfort verhökern will. Der Rosa Riese glaubt nämlich, daß das Internet-Fernsehen bald die DVD überflüssig machen wird und will die Kunden ausgerechnet mit einer DVD überzeugen, den Vertrag zu wechseln… das könnte vielleicht auch klappen, wenn die digitale Werbebroschüre nicht so eine jämmerliche Figur machen würde.

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DVD-Kritik: The Marx Brothers – Duck Soup

Mit Horse Feathers hatten die Marx Brothers 1932 den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht, aber Streitigkeiten über ihren Vertrag mit Paramount verhinderten, daß sofort ein weiterer Film gedreht wurde. Erst nachdem sich Groucho und Chico kurzzeitig als Radiostars versucht hatte und die vier Brüder sich mit dem Filmstudio geeinigt hatten, begannen sie ihr neues Projekt, die bitterböse Antikriegs-Satire Duck Soup. Die Reaktionen auf ihren neuen Film waren sehr gemischt und hätten beinahe das Ende ihrer Karriere bedeutet, aber heute ist ihr letzter Film für Paramount und ihr letzter Auftritt als die Four Marx Brothers einer ihrer besten Klassiker.

Duck Soup ist die letzte überarbeitete Review der Oster-Reihe über die frühen Filme der Marx Brothers. Die Kritiken der anderen sechs Filme werden demnächst noch folgen.

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DVD-Kritik: The Marx Brothers – Horse Feathers

Mit Monkey Business hatten die Marx Brothers entgültig den Sprung nach Hollywood gewagt. Der Nachfolger Horse Feathers entfernte sich als originelle College-Komödie mit kräftigen satirischen Untertönen weit von den ersten beiden Filmen und konzentrierte sich darauf, den berühmt-berüchtigten Humor gekonnt auf die Leinwand umzusetzen. Mit nur etwas über einer Stunde Laufzeit ist es der kürzeste Film der Marx Brothers, hat aber dafür viele klassische Gags am laufenden Band zu bieten. Universals US-DVD des Films aus der Silver Screen Collection hat schon eine deutlich bessere Qualität als bei den frühen Filmen, aber auch einige unschöne Probleme. Mehr zur DVD und zum Film in der heutigen Review.

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DVD-Kritik: The Marx Brothers – Monkey Business

Während die Marx Brothers mit ihren ersten zwei Filmen The Cocoanuts und Animal Crackers noch ihre Broadway-Shows verfilmt hatten, kam mit Monkey Business der entgültige Sprung auf die Leinwand. Ein speziell für den Film geschriebenes Drehbuch und ein Umzug in die Filmstudios von Hollywood machten die Marx Brothers nun entgültig zu Kinostars. Monkey Business hatte viele Grundlagen für die späteren Filme der Brüder gelegt, ist aber auch für sich einer ihrer witzigsten Leinwand-Auftritte mit vielen Gags, die als Klassiker in die Filmgeschichte eingingen. Mehr dazu und zur gar nicht so schlechten Bildqualität der US-DVD in der heutigen DVD-Review.

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