DVD-Kritik: Get Smart – The Complete Series

Geheimagenten und Spione waren im Kino und Fernsehen der sechziger Jahre nichts selten, aber sie hatten alle eins gemeinsam – sie nahmen sich weitgehend ernst. Nur einer nahm seine Kollegen am laufenden Band auf die Schippe: Agent 86, Maxwell Smart, der Star von Mel Brooks’ und Buck Henrys Agenten-Parodieserie Get Smart, die zwischen 1965 und 1970 die TV-Bildschirme unsicher machte und zu einem legendären Klassiker wurde.

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal die US-DVD der ersten Staffel von Get Smart rezensiert – jetzt ist das britische Gesamt-Boxset dran, das zwar mit normgewandelten Transfern daherkommt, aber trotzdem nicht so schlecht aussieht und vor allen Dingen die zahllosen Extras der amerikanischen Box mitbringt, die bei den Einzel-DVDs gefehlt haben. Die heutige DVD-Kritik basiert zwar auf der alten Review der ersten Staffel, wurde aber stark erweitert und ist auch in einer englischen Version zu lesen.

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DVD-News: Das Ende der DVD ?!?

Nein, die DVD ist natürlich noch lange nicht am Ende, aber manche Firmen schrecken vor nichts zurück, um ihre Produkte unter die Leute zu bringen: da lag doch vorige Tage eine DVD-Hülle mit der Aufschrift “Ihre letzte DVD…” im Briefkasten – der Absender war die Deutsche Telekom, die ihr DSL-Paket Entertain Comfort verhökern will. Der Rosa Riese glaubt nämlich, daß das Internet-Fernsehen bald die DVD überflüssig machen wird und will die Kunden ausgerechnet mit einer DVD überzeugen, den Vertrag zu wechseln… das könnte vielleicht auch klappen, wenn die digitale Werbebroschüre nicht so eine jämmerliche Figur machen würde.

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DVD-Kritik: The Marx Brothers – Duck Soup

Mit Horse Feathers hatten die Marx Brothers 1932 den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht, aber Streitigkeiten über ihren Vertrag mit Paramount verhinderten, daß sofort ein weiterer Film gedreht wurde. Erst nachdem sich Groucho und Chico kurzzeitig als Radiostars versucht hatte und die vier Brüder sich mit dem Filmstudio geeinigt hatten, begannen sie ihr neues Projekt, die bitterböse Antikriegs-Satire Duck Soup. Die Reaktionen auf ihren neuen Film waren sehr gemischt und hätten beinahe das Ende ihrer Karriere bedeutet, aber heute ist ihr letzter Film für Paramount und ihr letzter Auftritt als die Four Marx Brothers einer ihrer besten Klassiker.

Duck Soup ist die letzte überarbeitete Review der Oster-Reihe über die frühen Filme der Marx Brothers. Die Kritiken der anderen sechs Filme werden demnächst noch folgen.

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DVD-Kritik: The Marx Brothers – Horse Feathers

Mit Monkey Business hatten die Marx Brothers entgültig den Sprung nach Hollywood gewagt. Der Nachfolger Horse Feathers entfernte sich als originelle College-Komödie mit kräftigen satirischen Untertönen weit von den ersten beiden Filmen und konzentrierte sich darauf, den berühmt-berüchtigten Humor gekonnt auf die Leinwand umzusetzen. Mit nur etwas über einer Stunde Laufzeit ist es der kürzeste Film der Marx Brothers, hat aber dafür viele klassische Gags am laufenden Band zu bieten. Universals US-DVD des Films aus der Silver Screen Collection hat schon eine deutlich bessere Qualität als bei den frühen Filmen, aber auch einige unschöne Probleme. Mehr zur DVD und zum Film in der heutigen Review.

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DVD-Kritik: The Marx Brothers – Monkey Business

Während die Marx Brothers mit ihren ersten zwei Filmen The Cocoanuts und Animal Crackers noch ihre Broadway-Shows verfilmt hatten, kam mit Monkey Business der entgültige Sprung auf die Leinwand. Ein speziell für den Film geschriebenes Drehbuch und ein Umzug in die Filmstudios von Hollywood machten die Marx Brothers nun entgültig zu Kinostars. Monkey Business hatte viele Grundlagen für die späteren Filme der Brüder gelegt, ist aber auch für sich einer ihrer witzigsten Leinwand-Auftritte mit vielen Gags, die als Klassiker in die Filmgeschichte eingingen. Mehr dazu und zur gar nicht so schlechten Bildqualität der US-DVD in der heutigen DVD-Review.

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DVD-Kritiken: The Marx Brothers 1929-1933

Vor einigen Jahren hatte ich bereits die kompletten Filme der Marx Brothers rezensiert, aber diese Kritiken hatten eine gründliche Überarbeitung nötig. Über das Osterwochenende gibt es deshalb den ersten Teil der renovierten Reviews von den ersten fünf Filmen der Marx Brothers, die anderen sechs werden demnächst folgen. Die Reihe beginnt heute mit The Cocoanuts und Animal Crackers, den Kinoversionen der gleichnamigen Broadway-Shows, die technisch noch etwas unausgereift waren, aber wundervolle Dokumentationen über die Bühnenpräsenz der Marx Brothers sind und trotzdem eine Menge Spaß machen. Von den DVDs kann man dies allerdings nicht unbedingt behaupten, denn Universal hatte sich mit der Silver Screen Collection der Paramount-Filme der Marx Brothers nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.

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Ausführliche Ostergrüße gibts übrigens drüben auf Bibra-Online! :-)

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DVD-News: African Jungle Edition

Die letzte Ausgabe der DVD-News ist noch von vor Weihnachten, und jetzt wird es langsam Zeit wieder mal nach ein paar Neuigkeiten zu schauen. Die Ausbeute ist allerdings nur sehr klein, denn in den ersten drei Monaten des neuen Jahres ist kaum etwas los gewesen – das größte Highlight ist natürlich Paramounts lang erwartete Restauration von John Hustons African Queen, zu der es aber noch ein paar wichtige Hinweise in diesem Posting gibt.

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DVD-Kritiken: The Prisoner

Vor vier Jahren hatte Koch Media mit der deutschen DVD-Veröffentlichung von Patrick McGoohans mysteriöser Fernsehserie The Prisoner überrascht, die aber schon zwei Jahre später von einer besseren Ausgabe abgelöst wurde. Das britische Studio Network, bekannt für die Vorliebe zu britischen Klassikern, hatte die Lizenz der Serie übernommen und eine fantastische Neuauflage veröffentlicht, die nicht nur mit restaurierten Transfern, sondern auch einer riesigen Fundgrube von Extras aufwarten kann und sogar ein dickes Buch als Bonusmaterial mitbringt. Die heutigen Reviews basieren auf dem alten Artikel von 2006, sind aber komplett renoviert worden und bei der ersten Kritik auch als englische Übersetzung zu lesen.

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Oscars 2010 Nachlese

The same procedure as every year, oder doch nicht? Bei den 82. Academy Awards vom Sonntag hatte man schon ein gewisses DejaVu-Gefühl, denn nach Slumdog Millionaire im Vorjahr hatte mit The Hurt Locker wieder eine kleinere Produktion die Blockbuster mit dreistelligen Millionenbudgets in die Schranken verwiesen. Auch ansonsten waren viele Gewinne verdient, aber in manchen Kategorien doch etwas seltsam. Nach dem überproduzierten Monster des letzten Jahres haben diesmal Steve Martin und Alec Baldwin für eine bodenständige, aber sehr vergnügliche Show gesorgt, die sich ganz auf die Wurzeln der klassischen Oscar-Verleihungen besonnen hat.

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DVD-Kritiken: Murder on the Orient Express

Das heutige Update ist ein Experiment, denn wie ich das letzte Mal angekündigt hatte, wird es im Moment aus Zeitgründen mehr Überarbeitungen von alten Kritiken statt komplett neuen Reviews geben. Gleichzeitig will ich versuchen, im Rahmen der Upgrades gelegentlich einzelne Reviews ins Englische zu übersetzen – heute macht Sidney Lumets Murder on the Orient Express den Anfang. Übersetzt habe ich nur die Kritik der amerikanischen DVD, deren zwei Versionen auch über einen Link im Kopf der Review aufrufen lassen.

Note for english-speaking visitors: in the future there will be occasional English translations of my reviews. Here on the blog the postings will still be in German, but the translations are accessable with the links on the bottom of a post or by clicking a link in the header of the German version of a review.

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