DVD-Kritik: Get Smart – The Complete Series
Geheimagenten und Spione waren im Kino und Fernsehen der sechziger Jahre nichts selten, aber sie hatten alle eins gemeinsam – sie nahmen sich weitgehend ernst. Nur einer nahm seine Kollegen am laufenden Band auf die Schippe: Agent 86, Maxwell Smart, der Star von Mel Brooks’ und Buck Henrys Agenten-Parodieserie Get Smart, die zwischen 1965 und 1970 die TV-Bildschirme unsicher machte und zu einem legendären Klassiker wurde.
Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal die US-DVD der ersten Staffel von Get Smart rezensiert – jetzt ist das britische Gesamt-Boxset dran, das zwar mit normgewandelten Transfern daherkommt, aber trotzdem nicht so schlecht aussieht und vor allen Dingen die zahllosen Extras der amerikanischen Box mitbringt, die bei den Einzel-DVDs gefehlt haben. Die heutige DVD-Kritik basiert zwar auf der alten Review der ersten Staffel, wurde aber stark erweitert und ist auch in einer englischen Version zu lesen.
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Nein, die DVD ist natürlich noch lange nicht am Ende, aber manche Firmen schrecken vor nichts zurück, um ihre Produkte unter die Leute zu bringen: da lag doch vorige Tage eine DVD-Hülle mit der Aufschrift “Ihre letzte DVD…” im Briefkasten – der Absender war die Deutsche Telekom, die ihr DSL-Paket Entertain Comfort verhökern will. Der Rosa Riese glaubt nämlich, daß das Internet-Fernsehen bald die DVD überflüssig machen wird und will die Kunden ausgerechnet mit einer DVD überzeugen, den Vertrag zu wechseln… das könnte vielleicht auch klappen, wenn die digitale Werbebroschüre nicht so eine jämmerliche Figur machen würde.
Mit
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Während die Marx Brothers mit ihren ersten zwei Filmen
Vor einigen Jahren hatte ich bereits die kompletten Filme der Marx Brothers rezensiert, aber diese Kritiken hatten eine gründliche Überarbeitung nötig. Über das Osterwochenende gibt es deshalb den ersten Teil der renovierten Reviews von den ersten fünf Filmen der Marx Brothers, die anderen sechs werden demnächst folgen. Die Reihe beginnt heute mit
Die letzte Ausgabe der DVD-News ist noch von vor Weihnachten, und jetzt wird es langsam Zeit wieder mal nach ein paar Neuigkeiten zu schauen. Die Ausbeute ist allerdings nur sehr klein, denn in den ersten drei Monaten des neuen Jahres ist kaum etwas los gewesen – das größte Highlight ist natürlich Paramounts lang erwartete Restauration von John Hustons African Queen, zu der es aber noch ein paar wichtige Hinweise in diesem Posting gibt.
The same procedure as every year, oder doch nicht? Bei den 82. Academy Awards vom Sonntag hatte man schon ein gewisses DejaVu-Gefühl, denn nach Slumdog Millionaire im Vorjahr hatte mit The Hurt Locker wieder eine kleinere Produktion die Blockbuster mit dreistelligen Millionenbudgets in die Schranken verwiesen. Auch ansonsten waren viele Gewinne verdient, aber in manchen Kategorien doch etwas seltsam. Nach dem überproduzierten Monster des letzten Jahres haben diesmal Steve Martin und Alec Baldwin für eine bodenständige, aber sehr vergnügliche Show gesorgt, die sich ganz auf die Wurzeln der klassischen Oscar-Verleihungen besonnen hat.