DVD-Kritik: Man of the East

Mit Die rechte und die linke Hand des Teufels und Vier Fäuste für ein Halleluja hatten Bud Spencer und Terence Hill ihre gemeinsame Westernkarriere beendet und sich danach ganz der Komödie gewidmet, aber Terence Hills Werdegang im Sattel ging noch weiter. Eigentlich wollte Regisseur und Autor Enzo Barboni alias E.B. Clucher noch einen dritten Western mit dem Duo drehen, aber dann wurde es ein Soloprojekt für Terence Hill: Man of the East alias Verflucht, Verdammt und Halleluja war einer der ungewöhnlichsten Spaghetti-Westernkomödien seiner Zeit und fiel mit der untypischen Rolle von Terence Hill und den amerikanischen Nebendarstellern in vielerlei Hinsicht positiv aus dem Rahmen. Dank Koch Media gibt es diesen herrlichen Film inzwischen auch in Deutschland als DVD, die zwar ein paar altersbedingte Schwächen hat, aber mit englischem, deutschen und italienischen Ton und einigen gelungenen Extras trotzdem überzeugen kann.

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DVD-Kritik: Silver Streak

Ausnahmsweise gibt es mit dem heutigen Update außerhalb der Caper-Reihe einen kleinen Themenswechsel, der aber doch wieder mit der Review von letzter Woche zu tun hat: das Genre der Eisenbahnfilme ist in meiner Sammlung deutlich unterrepräsentiert, aber bei The Great Train Robbery ist mir direkt Silver Streak alias Trans Amerika Express eingefallen, eine wundervolle Hitchcock-Hommage aus den siebziger Jahren mit Gene Wilder, Jill Clayburgh und Richard Pyror in den Hauptrollen. Die heutige Review ist nicht neu, aber eine starke Überarbeitung eines älteren Artikels, denn nach Silver Streak werde ich des öfteren gefragt – dieser Film ist auch hierzulande erstaunlich populär und ein regelrechter Klassiker.

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DVD-Kritik: The Great Train Robbery

Michael Crichton war mehr für seine Science-Fiction und Higtech-Thriller bekannt, aber in den siebziger Jahren war er auch für eine ganz erstaunlichen viktorianische Caper-Thrillerkomödie verantwortlich: The Great Train Robbery konnte als akribisch recherchiertes Buch und als brilliante Verfilmung mit umwerfender Besetzung begeistern und war so völlig anders als die meisten anderen Werke des Autors. Sean Connery und Donald Sutherland sind in ihren Rollen als Gentleman-Diebe eine wahre Freude und Michael Crichtons detailreiche und spannende Inszenierung des Eisenbahnraubs und seiner Vorbereitung machen den Film zu einem richtigen Caper-Klassiker.

Leider gibt es keine vernünftige DVD-Veröffentlichung – die existierenden Discs sind mit ihrem Uralt-Transfer nur schwer genießbar, aber zur Zeit die einzige Möglichkeit, diesen wundervollen Film in halbwegs akzeptabler Qualität zu schauen.

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DVD-Kritiken: Towel Day!

Heute, am 25. Mai, ist Towel Day – der Tag, an dem an Douglas Adams erinnert wird, der vor zehn Jahren plötzlich und unerwartet verstorben war. Sein Hitchhiker’s Guide to the Galaxy ist in all seinen verschiedenen Inkarnationen als Radioserie, Bücher, Fernsehserie und sogar Kinofilm zu Kult und Kultur geworden. Vor zwei Jahren hatte ich bereits die Reviews der Fernsehserie und des Kinofilms neu überarbeitet, heute gibt es zur Feier des Tages einfach noch einmal ein Repost dieser beiden Artikel, zu denen es eigentlich nicht mehr zu sagen gibt – außer, daß diese jeder in seinem Regal stehen haben sollte. Direkt neben dem Nagel, wo das Handtuch dranhängt!

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DVD-Kritik: The Sting

Wer The Hot Rock sagt, muß auch The Sting sagen. Die beste Gaunerkomödien von allen ist zwar im Grunde genommen kein richtiger Caper- oder Heist-Film, aber The Sting paßt aber alleine wegen der Verwandschaft zu The Hot Rock sehr gut in die Reihe. David S. Wards und George Roy Hills vergnügliche historische Gangster-Milieustudie mit dem Dreamteam Robert Redford und Paul Newman in den Hauptrollen kann man nicht oft genug erwähnen und seit 2005 gibt es auch eine ordentliche DVD-Veröffentlichung mit gelungenem Transfer und wundervoll überarbeiteter Tonspur, aber etwas lieblos produzierten Extras.

Die amerikanische Legacy Edition von The Sting hatte ich schon im Herbst 2005 hier im DVDLog rezensiert, aber für das heutige Update habe ich den alten Artikel noch einmal stark überarbeitet, korrigiert und vor allen Dingen ins neue Layout übertragen.

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DVD-Kritik: The Hot Rock

Der sechste Film der Caper- und Heist-Reihe geht wieder zu den Wurzeln des Genres zurück und widmet sich einem klassischen Juwelendiebstahl, dessen Umstände aber dann auch wieder sehr ungewöhnlich sind. In The Hot Rock, der ersten und besten Verfilmung der langjährigen Dortmunder-Romane von Donald Westlake, müssen Robert Redford, George Segal und eine erlesene Bande von Dieben einen Diamanten gleich mehrmals stehlen. Die brilliant von Peter Yates inszenierte Gaunerkomödie macht trotz einer deutlichen 70er-Jahre-Atmosphäre heute immer noch Spaß, ist aber unverständlicherweise fast in Vergessen geraten.

Als DVD gibt es diesen herrlichen Film sogar nur in den USA und in Spanien – die in der heutigen Review besprochene amerikanische DVD hat zwar keine wirklich berauschende Bildqualität und ist extralos, aber den Umständen entsprechend trotzdem akzeptabel.

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DVD-Kritik: Kelly’s Heroes

Nach der Osterpause geht die Caper&Heist-Reihe es heute weiter mit einem meiner Lieblingsfilme, der eigentlich kaum in meine Sammlung paßt, weil ich eigentlich kein großer Fan von Kriegsfilmen bin. Aber Kelly’s Heroes ist eine Ausnahme, denn eigentlich handelt es sich dabei um eine Caper-Actionkomödie, die im zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Eine zusammengewürfelte Bande von Soldaten auf der Suche nach einer Bank voll Goldbarren war das Rezept, das sich Italian Job-Autor Troy Kennedy Martin ausgedacht hatte und mit Clint Eastwood, Telly Savalas, Donald Sutherland und Don Rickles in den Hauptrollen hervorragend besetzt war – gerade dadurch wurde der Film zu einem großen Vergnügen. Die DVD-Veröffentlichung von Warner ist zwar mittlerweile zehn Jahre alt, macht aber dank der Restauration von Lowry Digital und der neu abgemischen Tonspur auch heute noch einen tollen Eindruck.

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DVD-Kritik: Megamind

Das diesjährige Oster-Update unterbricht die Caper-Reihe und hat eigentlich nicht viel mit Ostern zu tun, aber ausnahmsweise geht es diesmal um eine noch fast ganz frische DVD: Dreamworks’ neuer computeranimierter Trickfilm Megamind, der zwar ein paar kleine Schönheitsfehler hat, aber so gelungen wie kein anderer Film das Superhelden-Genre auf den Arm nimmt. Mit einer fantastischen Stimmen-Ensemble, bestehend aus Will Ferrell, Tina Fey, Brad Pitt, Jonah Hill und David Cross, einem ausgefeilten Drehbuch und einer atemberaubenden Animation ist Megamind ein weiteres gelungenes Vergnügen aus dem Hause Dreamworks. Die DVD-Veröffentlichung des Films ist zwar in Sachen Extras etwas sparsam, hat aber doch alles wichtige an Bord und natürlich eine exzellente Bild- und Tonqualität.

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Mit dieser Review geht DVDLog bis Ende übernächster Woche in eine kleine Oster-Pause – ich wünsche allen Lesern frohe Ostern und schöne Feiertage!

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DVD-Kritik: The Italian Job

Michael Caine, vier Millionen Dollar in Gold und eine spektakuläre Flucht in drei Mini-Coopern: das kann nur The Italian Job sein. Unter den vielen Heist-Komödien der sechziger Jahre macht sich dieser Film durch seinen Hauptdarsteller und eine verrückte Auto-Verfolgungsjagd besonders bemerkbar, aber ein richtiger Klassiker wurde The Italian Job wegen des recht einfachen Drehbuchs und der eindimensionalen Charaktere nicht. Was bleibt, ist einfach ein gelungener Popcorn-Film mit Swinging-Sixties-Flair, der nicht allzuviel Anspruch hat, aber trotzdem jede Menge Spaß macht.

Was wäre eine Caper-Filmreihe schon ohne The Italian Job? Der vierte Film der losen Sammlung hat auf jeden Fall alles zu bieten, was ihn für das Genre qualifiziert. Obwohl die rezensierte DVD nicht die neueste Ausgabe ist, kann sie sich trotzdem ganz gut behaupten und mit einer soliden Bild- und Tonqualität und interessanten Extras aufwarten.

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DVD-Kritiken: 50 Jahre bemannte Raumfahrt

Vor fünfzig Jahren hatte es mit Yuri Gagarin das erste Mal ein Mensch in den Weltraum geschafft – zu diesem Anlaß habe ich zwar keine neuen Artikel zu bieten, aber bei der Gelegenheit lohnt es sich, noch einmal im Archiv zu graben und alle Reviews herauszusuchen, die etwas mit Raumfahrt zu tun haben. Über Yuri Gagarin selbst ist leider nichts dabei, aber The Right Stuff und From the Earth to the Moon schneiden das Thema erster Raumflug zumindest aus amerikanischer Perspektive an.

Dokumentationen und nach wahren Ereignissen:
The Right Stuff » – Das Mercury-Programm, erzählt nach Tom Wolfe (1959-1963)
From the Earth to the Moon » – Gemeni & Apollo – der Weg zum Mond (1963-1972)
For All Mankind » – Das Apollo-Programm in Originalaufnahmen (1969-1972)
The Dish » – Die Mondlandung aus australischer Perspektive (1969)
Apollo 13 » – Dramatisierung der Beinahe-Katastrophe (1970)

Mehr Fiction als Science:
2001: A Space Odyssey » – Stanley Kubricks gar nicht so falsche Zukunftsvision
2010: The Year We Make Contact » – Der überraschende Nachfolger
Space Cowboys » – Clint Eastwood, das Space Shuttle und ein kaputter russischer Satellit

Zum Schluß noch ein Tip: First Orbit ist ein zum 50-jährigen Jubiläum von Yuri Gagarins Flug auf der ISS gedrehter Film, der seinen Weg durch den Weltraum mit fantastischen Bildern und Originaltönen nachstellt. Der 99 Minuten lange Film ist bei Youtube umsonst zu sehen.

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