TV-News: Time Team Trouble
Letztes Jahr hatte ich schon ausführlich über Time Team berichtet, die Archäologie-Dokumentarserie des britischen Fernsehsenders Channel 4. Die Erstausstrahlung der 19. Staffel ist mittlerweile schon wieder vorbei, aber diesmal war etwas anders als bei den früheren Folgen: der Sender hatte versucht, das Konzept zu modernisieren und Moderator Tony Robinson mit Mary-Ann Ochota eine Partnerin an die Seite zu stellen. Das war zwar nicht spektakulär fehlgeschlagen, hatte aber eine etwas seltsame Atmosphäre bei den neuen Episoden zur Folge und eine drastische Auswirkung: aus Ärger über die vom Sender aufgedrückten Änderungen hatte Time Team-Gründer Mick Aston das Team nach der 19. Staffel verlassen. Die gute Nachricht ist, daß die 20. Staffel derzeit ohne die Co-Moderatorin gedreht wird und sich Produzent Tim Taylor zum Ziel gesetzt hat, wieder zu den Ursprüngen zurückzukehren. Die schlechte Nachricht ist, daß Mick Aston leider wirklich nicht mehr dabei ist..
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DVDLog macht diese Woche eine kleine Pause, die eventuell auch noch auf die nächste Woche ausgedehnt wird. Der kurzzeitige Frühling hat zu einer (angenehmen) Störung in der Produktivität geführt und die Artikel-Vorräte sind im Moment erschöpft. Weiter gehts aber demnächst mit noch mehr Billy Wilder, ein paar halbwegs aktuellen DVDs und bei 50 Jahre James Bond muß ich auch unbedingt mal was machen. Be seeing you! :-)

Es ist jedes Jahr das gleiche Dilemma – wie kann man über Filme schreiben, die man noch gar nicht gesehen hat? Letztes Jahr hatte ich mir aus Desinteresse an den Gastgebern die Oscar-Berichterstattung ganz sein gelassen, aber diesmal waren die 84. Oscar-Verleihungen im Gegensatz zum vorherigen überproduzierten Spektakel wieder richtig sehenswert. Billy Crystal, der nach einem kleinen Skandälchen um Produzent Brett Ratner vom ursprünglich geplanten Host Eddie Murphy übernommen hatte, war erstaunlich gut in Form und Brian Grazer hatte für eine solide und richtig klassische Inszenierung gesorgt. Ach ja, Preise wurden ja auch noch vergeben – ein schwarzweißer Stummfilm und ein buntes 3D-Abenteuer haben zusammen zehn Preise abgeräumt und während es keine wirklich großen Überraschungen gab, waren die Auszeichnungen ausnahmsweise einigermaßen fair verteilt. 