DVD-Kritik: Coraline
Es muß nicht immer alles aus dem Computer kommen – Filmemacher Henry Selick hat mit der Verfilmung von Neil Gaimans Novelle Coraline auf gelungene Art gezeigt, daß sich Stop-Motion in einer von computeranimierten Filmen dominierten Welt immer noch behaupten kann. Universals DVD-Veröffentlichung von Coraline kam in den USA schon kurz vor dem deutschen Kinostart und brachte sogar die 3D-Version mit – zwar systembedingt nicht auf die gleiche optimale Art wie auf der großen Leinwand, aber trotzdem ist es ein faszinierendes Extra, zumal die 2D-Fassung auch in hervorragender Qualität zu sehen ist. Das solide Bonusmaterial rundet diese gelungene DVD ab, die ich in der heutigen DVD-Kritik ausführlich unter die Lupe genommen habe.
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Mittlerweile hat auch in den deutschen Kinos die 3D-Projektion langsam Einzug gefunden, aber im Heimkino steckt 3D immer noch in den Kinderschuhen, da die RealD-Technik nur im Kino funktioniert und zuhause bisher nur anaglyphische 3D-Filme möglich sind. 3D-DVDs und Blu-Rays wie Coraline oder Journey to the Center of the Earth konnten bisher wegen schwachen Farben und Problemen mit Geisterbildern nicht richtig begeistern und deshalb haben Dreamworks, Pixar und auch BlueSky/Fox sich vorerst gegen 3D-Heimkinoveröffentlichungen der letzten computeranimierten Trickfilme entschieden. Außerdem heute in den DVD-News: mehr von Meisterdetektiven, Meisterspionen und anderem – darunter auch eine große Überraschung, die mir letztes Jahr völlig entgangen war. 



Als e-m-s letztes Jahr ankündigte, den Italowestern-Klassiker Vier Fäuste für ein Halleluja mit Bud Spencer und Terence Hill in einer neu restaurierten Fassung mit beiden Synchronisationen herausbringen zu wollen, war die Freude bei den Fans groß. Aber nach der Insolvenz der Vertriebssparte von e-m-s und der Übergabe des Projekts an die ebenfalls dem e-m-s-Inhaber gehörenden Firma 3L-Medien wurden die ursprünglichen Versprechungen leider etwas eingedampft. Gleichzeitig gibt es aber noch andere Überraschungen von 3L in Sachen Bud Spencer und Terence Hill zu vermelden, allerdings ist davon nicht alles erfreulich. 
Eigentlich hätte es heute schon eine neue
Zum fünfzigsten Jubiläum des ersten Sputnik-Starts hatte ich im Herbst 2007 eine