Update-Pause

Diese Woche gibt es kein Update. Nicht nachdem, was letzte Woche in Colorado passiert ist. Ich möchte an dieser Stelle nur auf einen treffenden Artikel von Roger Ebert in der New York Times und den Kommentar von Talkshow-Host Craig Ferguson hinweisen. Nächste Woche geht es wieder weiter.

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DVD-Kritiken: RIP Richard D. Zanuck

Ich hatte eigentlich nicht vor, zwei Wochen in Folge aus den Review-Reposts einen Memorial Monday zu machen, aber leider ist am Freitag der amerikanische Produzent Richard D. Zanuck gestorben. Als einer der eigenwilligsten Filmemacher Hollywoods hatte sich der Sohn des 20th Century Fox-Chefs Darryl Zanuck Anfang der siebziger Jahre aus dem kollabierenden Studiosystem losgesagt und war danach als unabhängiger Produzent bei verschiedenen Studios sehr erfolgreich gewesen – bis zu seinem unerwarteten Tod mit 77 Jahren hatte Zanuck z.B. noch aktiv mit Tim Burton zusammengearbeitet. Viele repost-würdige Reviews seiner Filme habe ich nicht im Archiv, aber als Erinnerung an den Produzenten habe ich zwei meiner Lieblingsfilme noch einmal herausgeholt: George Roy Hills und David S. Wards The Sting und Tim Burtons gelungene Roald Dahl-Verfilmung Charlie and the Chocolate Factory.

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DVD-Kritiken: RIP Nora Ephron, Eric Sykes & Ernest Borgnine

Die heutigen Review-Reposts haben einen traurigen Anlaß, denn vor kurzem sind drei Leute verstorben, die Genies auf ihrem Gebiet waren: die amerikanische Autorin und Regisseurin Nora Ephron, der britische Komiker Eric Sykes und der amerikanische Schauspieler Ernest Borgnine.  Nora Ephron wird gerne als Verfasserin von When Harry Met Sally und Sleepless in Seattle gefeiert, aber ein ganz wunderbarer Film ist in ihren Nachrufen völlig vergessen worden: die Mafia-Komödie My Blue Heaven mit Steve Martin und Rick Moranis. Mit Eric Sykes Werken kann man dagegen nicht viel falsch machen, zum Beispiel hatte der Guardian eine schöne Linkliste mit Youtube-Ausschnitten in Erinnerung an den Komiker zusammengestellt, in der The Plank vielleicht eins der besten Beispiele ist. Ernest Borgnine war durch seine Hauptrolle in Marty am bekanntesten geworden, war aber später noch in ganz vielen kleinen und großen Nebenrollen in vielen verschiedenen Genres zu sehen, unter anderem im Ensemble-Cast von The Poseidon Adventure.

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DVDLog-Update: Kommentarbereich renoviert

Wie ich schon ein paarmal erwähnt hatte, wollte ich schon lange den Kommentarbereich etwas überarbeiten, besonders nachdem ich das drüben bei Bibra-Online.de schon im Rahmen eines größeren Redesigns Mitte Mai getan hatte. Heute habe ich die Basteleien am Kommentarbereich hier auch abgeschlossen und mit ein paar Dutzend neuen Zeilen im CSS-Code und ein paar Anpassungen im Template den Kommentarbereich überarbeitet. Die Änderungen halten sich in Grenzen und an den Funktionen hat sich nichts verändert, aber es sieht jetzt etwas aufgeräumter und moderner aus.

Getestet habe ich die Änderungen mit Opera 12, Firefox 13 und Chrome 20, die alles perfekt darstellen. Mit dem Internet Explorer 8 werden die Kanten nicht gerundet, aber im IE9 klappt das sogar – aber für den Microsoft-Browser übernehme ich keine Garantie. Feedback bitte hier in den Kommentaren posten, oder wenn jemand gar keine Kommentare mehr posten kann, dann per Email. Testpostings sind erwünscht, es sollte aber alles in Ordnung sein.

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DVD-Kritik: Over the Hedge

Als erstes Repost-Review in der Sommerflaute habe ich nach einer Anregung aus den Kommentaren Dreamworks’ bisher einzige Comic-Verfilmung Over the Hedge noch einmal herausgeholt. Das Studio hatte 2006 vorgemacht, wie man erfolgreich einen kleinen Comic-Strip auf die große Leinwand bringt, ohne die Integrität des Originals zu zerstören. Was auf den ersten Blick wie ein Kinderfilm mit knuddeligen Tieren aussieht, ist tatsächlich eine bissige und zynische Satire, bei der die gelungene Stimmenbesetzung und die knackige Musik nur ein Teil des gelungenen Rezepts sind. Nebenbei war Over the Hedge  auch noch eine von Dreamworks wirklich gelungenen DVDs, die mit einer besonders guten Ausstattung punkten konnte.

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Sommerflaute 2012

Ich merks schon, das gibt am Montag wieder nichts mit einer neuen DVD-Kritik. Die Luft ist im Moment einfach raus – ich habe zwar mehrere Artikel in der Pipeline, komme aber mit dem Schreiben einfach nicht voran. Das wird schon wieder vorübergehen, aber in der Zwischenzeit werde ich erst einmal keine wöchentlichen neuen DVD-Kritiken veröffentlichen. Damit die Webseite trotzdem lebendig bleibt, werde ich aber trotzdem an jedem Sonntag oder Montag etwas posten – sei es ein sonstiger Artikel oder vielleicht eine ältere Review aus dem Archiv.

Es lohnt sich deshalb also, weiterhin vorbeizuschauen – ich werde zwischendurch auch etwas an der Webseite selbst basteln, denn ich wollte den Kommentarbereich etwas überarbeiten und neben der Twitter-Verknüpfung auch eine Anbindung an Facebook und Google+ einzubauen.

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DVD-News: Piraten, Spione, Tiere und Thriller

Das große Sommerloch ist schon da, zumindest bei meinen DVD-Kritiken, zu denen ich im Moment mangels Material und Motivation einfach nicht komme. Bis ich wieder neues Material fabriziert habe, gibt es heute ausnahmsweise nochmal ein Alibi-Update mit ein paar DVD-Neuigkeiten. Ich hätte nicht gedacht, daß ich etwas finden würde, aber da war tatsächlich was… Aardmans Piraten und John LeCarrés Spione kommen schon im August nach Deutschland, eine Disney-Überraschung gibt es auch und in den USA kommt eine blaue Hitchcock-Flut.

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TV-News: Brian Cox

Ex-Rockstar, Physiker, Fernsehmoderator und Allround-Clever-Guy: Brian Cox ist sozusagen der britische Nachfolger von Carl Sagan. 2010 und 2011 hatte er die wundervollen Wissenschafts-Serien Wonders of the Solar System und Wonders of the Universe für die BBC gedreht, der einige Sendungen der Horizon-Reihe vorausgegangen waren und von Programmen wie der Astronomie-Livesendung Stargazing Live und der Physik-Vorlesung A Night with the Stars begleitet wurden. Was macht Brian Cox aber jetzt gerade? Die Antwort ist: eine ganze Menge, denn im Laufe des Jahres wird man von dem Prof aus Manchester noch viel zu sehen und hören bekommen.

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DVD-Kritik: Fawlty Towers

Kurz nachdem 1974 die letzte Episode des Monty Python’s Flying Circus über die britischen Fernsehbildschirme flimmerte, war ein Mitglied der sechsköpfigen Komikertruppe schon längst dabei, sein eigenes Projekt zu entwickeln: John Cleese hatte zusammen mit seiner Frau Connie Booth basierend auf der Begegnung mit einem unglaublich unfreundlichen Hotelmanager die Sitcom Fawlty Towers zum Leben erweckt. Obwohl die Serie aus insgesamt nur zweimal sechs Episoden bestand, die im Abstand von mehr als drei Jahren entstanden waren, wurde Fawlty Towers wegen des brillianten, übergeschnappten Humors zu einem ganz besonderen Klassiker des britischen Fernsehens. Obwohl schon 2001 als DVD erschienen, hatte die BBC 2009 noch einmal nachgelegt und die in der heutigen Review rezensierte Neuauflage veröffentlicht, die nicht nur ein viel besseres Bild, sondern auch mehr Extras zu bieten hat.

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TV-News: Attenborough Update

Am 8. Mai ist David Attenborough 86 Jahre geworden und feiert 2012 sein sechzigjähriges Berufsjubiläum, aber der Dokumentarfilmer und Fernseh-Veteran denkt noch längst nicht ans Aufhören. Erst letztes Jahr war er mit Madagascar und The Frozen Planet die treibende Kraft von zwei wundervollen BBC-Dokumentationen und bald hatten die Medien die Frage gestellt, ob dies sein Abschiedsgeschenk an seine Zuschauer wäre. Aber weit gefehlt, denn Attenborough wird es zwar ein bißchen ruhiger angehen lassen, aber trotzdem auch weiterhin aktiv bleiben. Eine kleiner Blick auf die zukünftigen Projekte des Dokumentarfilmers.

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